Aktuelles

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Veranstaltungen 2021

Veranstaltungen 2021

07.03.2021, 10:00-17:00: Sie finden uns zusammen mit unseren tschechischen Projektpartnern auf dem Saatgutfest im Volkskundlichen Gerätemuseum in Bergnersreuth

20.3.2021, 9:00-16:00 Uhr, Volkskundliches Gerätemuseum Bergnersreuth: Obstbaumschnittkurs mit Christian Kreipe. Infos und Anmeldung unter: schroedter@fichtelgebirgsmuseum.de

22.4.2021, 19:30 Uhr, großer Sitzungssaal LRA WUN. Das Jenaexperiment. Vortrag mit Professor Nico Eisenhauer, Universität Leipzig. In Kooperation mit dem Fichtelgebirgsverein, dem Naturpark Fichtelgebirge und dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege. Anmeldung unter: veranstaltung@naturpark-fichtelgebirge.org erforderlich.

29.5.2021, 14:00-16:00 Uhr: Schafe und Ziegen als Landschaftspfleger: Ein Beitrag zur Artenvielfalt. Exkursion mit der Schäferin Christa Frank und Udo Benker-Wienands. Anmeldung bis 26.05. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich. Teilnehmergebühr: 5 €. Treffpunkt: Schäferei Frank, Kirchberg 3., 95706 Schirnding

5.6.2021, 14:00-16:00 Uhr: Kräuterwanderung mit Dr. Kristina Schröter. Treffpunkt Geschäftsstelle Schulstr.2. Anmeldung bis 01.06. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich. Teilnehmer max. 25, Teilnehmergebühr 5€.

12.6.2021, 14:00-16:00 Uhr, Wiesenfestplatz Hohenberg/Eger. Schnitzkurs für Kinder mit Udo Benker-Wienands. Anmeldung bis 09.06. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich. Teilnehmer max. 8 Kinder von 8-12 Jahren. Teilnehmergebühr 10 €

 20.6.2021, 14:00-16:00 Uhr: Literarischer Spaziergang für Kinder mit Peter Kampschulte. Treffpunkt: Wanderparkplatz Epprechtstein

27.6.2021, 14:00-16:00 Uhr: Literarischer Spaziergang für Erwachsene mit Peter Kampschulte. Treffpunkt: Wanderparkplatz Epprechtstein

17.7.2021, 14:00-17:00 Uhr: Sensenkurs mit Udo Benker-Wienands. Anmeldung bis 14.07. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich. Teilnehmergebühr 20 €. Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben

25.9.2021, 14:00-16:00: Artenreichtum in Altgrasbeständen.   Exkursion mit Udo Benker-Wienands. Anmeldung bis 22.09. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich. Teilnehmergebühr 5 €. Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben

10.10.2021, 14:00-16:00 Uhr: Deutsch-tschechischer Literarischer Spaziergang. In Kooperation mit „Kulturstadt Bayern-Böhmen Wunsiedel 2021“

23.10.2021, 14:00-16:00 Uhr: Artenreichtum in Altgrasbeständen. Exkursion mit Udo Benker-Wienands. Anmeldung bis 20.10. unter: Susanne.Bosch@oekoburg.de erforderlich .Teilnehmergebühr 5 €. Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben

Nachhaltigkeitstipps

CO2-Spartipps – leicht gemacht! hier geht`s zum Download:

ÖBIs kleiner Nachhaltigkeitstipp für die kalte Jahreszeit:

Sie können bis zu 255 kg CO2 im Jahr vermeiden, wenn Sie die Raumtemperatur in Ihrer Wohnung um nur 1 Grad senken!

Daher: Holen Sie die Kuschelsocken und den Kuschelpulli aus dem Schrank und machen Sie es sich auf dem Sofa gemütlich!

Zusatzinfo: Kleidung aus Wolle ist nicht nur schön warm und atmungsaktiv, sondern auch umweltfreundlich und nachhaltig. Kleidung aus Mikrofaser hinterlässt bei jedem Waschgang in der Waschmaschine bis zu 1.000 Mikroplastikpartikel im Abwasser, welche in die Flüsse und letzlich ins Meer gelangen!

Baumporträts

Kastanie

Die Kastanie (Aesculus hippocastanum), auch Rosskastanie genannt ist wohl einer der bekanntesten Bäume. Wer hat nicht schon mal die braun glänzenden Früchte, die sich in stacheligen Hüllen befinden gesammelt und Kastanienmännchen und -tierchen daraus gebastelt. Die Kastanie ist ein imposanter Baum. Ursprünglich nicht in Mitteleuropa beheimatet, aber seit Ende des 16. Jahrhunderts eingebürgert. Kastanienbäume sind typisch für Biergärten und das nicht ohne Grund. Sie spenden nicht nur den Besuchern in heißen Sommern wohltuenden Schatten, sondern waren ursprünglich zur Beschattung der unterirdischen Bierkeller gedacht, in Zeiten, als noch Eisblöcke zur Kühlung des Bieres dienten.

Aus Kastanien und weiteren herbstlichen Früchten lassen sich schöne Sachen basteln!

Erkennungsmerkmale: Neben den typischen Früchten, die jedes Kind kennt ist die Kastanie auch gut an den großen fingerförmig gefiederten Blättern zu erkennen. Auch die großen Blütenstände, die Nahrung für Bienen und Hummeln bieten, sind sehr beeindruckend. Die großen braunen und klebrigen Knospen sind ein weiteres Erkennungsmerkmal. Sie beherbergen die zarten Blätter und Blüten, die im Frühling austreiben. Der Klebstoff schützt sie vor Fressfeinden.

Verwendung: Die Früchte der Kastanie sind eine schöne herbstliche Dekoration. Jäger verfüttern Sie an das Wild. Der hohe Saponingehalt prädestiniert die Kastanie als Waschmittel (regionale Alternative zu den weithergereisten indischen Waschnüssen). Rosskastaniensalbe stärkt die Gefäße und hilft deshalb bei Venenleiden.

Forscherauftrag für Kinder: Schaut Euch doch mal mit einer Lupe einen Kastanienzweig näher an. Könnt Ihr etwas entdecken, was auf den Name Rosskastanie hinweist? Die großen Blattnarben an den Zweigen (die Stelle, wo im Vorjahr das Blatt war) sehen aus wie Hufeisen von Pferden!

Eine ehrwürdige Kastanie steht in Hohenberg/Eger am Ende des Langen Weges.

Nicht verwechseln sollte man die Rosskastanie mit der Edelkastanie (Castanea sativa). Dieser Baum mit den essbaren Früchten, den Maronen, gehört zu den Buchengewächsen. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und ist als klimaresistente Baumart zur Aufforstung der Wälder in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels geeignet.